Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
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Zur Ausführung elektrotechnischer Arbeiten wird ausdrücklich empfohlen einen Fachmann zu beauftragen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die jeweils geltenden Vorschriften nach DIN VDE eingehalten werden.
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Trumpi
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Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
Hallo zusammen,
bei meiner aktuellen Hausinstallation (Umbau / Sanierung) bin ich auf einige Änderungen in der Elektroinstallation gestoßen, die ich nicht ganz überblicke.
Konkret geht es um folgende Punkte zur Verdrahtung ohne Abzweigdosen:
1. Keine Abzweigdosen mehr – wohin mit der Verdrahtung?
Früher wurden Abzweigdosen in der Decke oder Wand gesetzt. Heute höre ich immer öfter: „Keine Abzweigdosen mehr“ – die gesamte Verdrahtung soll in tiefen Unterputzdosen hinter Schaltern oder in Deckendosen untergebracht werden.
Meine Fragen zur Hausinstallation ohne Abzweigdosen:
Wird die gesamte Verdrahtung ausschließlich in der tiefen Unterputzdose hinter dem Schalter verdrahtet?
Oder wird die Hauptverteilung in der Deckendose (z. B. für Deckenleuchten) vorgenommen?
Wie löst Ihr das in der Praxis bei Neuinstallationen oder Sanierungen?
Hintergrund: Die VDE 0100-520 erlaubt prinzipiell beides, aber keine Abzweigdosen bedeutet mehr Platzbedarf in den Gerätedosen – besonders bei tiefen Unterputzdosen (mind. 60 mm Tiefe empfohlen).
2. Stromstoßschalter in tiefen Unterputzdosen – Erfahrungen?
Ein Kollege nutzt für seine Elektroinstallation direkt Stromstoßschalter in tiefen Schalterdosen – z. B. den Eltako Stromstoss-Schalter, ES61-UC (--> Preis und Verfügbarkeit anzeigen --> (Werbung) (Stromstoßschalter, universell steuerbar, 230 V AC/DC).
Meine Fragen zu Stromstoßschaltern in Unterputzdosen:
Wie sieht es mit der Wärmeentwicklung bei Stromstoßschaltern in der Schalterdose aus?
Welche alternativen Stromstoßschalter für die Hausinstallation nutzt Ihr (z. B. Eltako, Theben, Busch-Jäger, Gira)?
Meine Anforderung: Ich möchte mehrere Lichtkreise in der Hausinstallation zentral schalten können – daher ein Stromstoßschalter als platzsparende Lösung in der Unterputzdose.
Wie sind eure Erfahrungen und welche Typen nutzt Ihr?
Viele Grüße,
trumpi
bei meiner aktuellen Hausinstallation (Umbau / Sanierung) bin ich auf einige Änderungen in der Elektroinstallation gestoßen, die ich nicht ganz überblicke.
Konkret geht es um folgende Punkte zur Verdrahtung ohne Abzweigdosen:
1. Keine Abzweigdosen mehr – wohin mit der Verdrahtung?
Früher wurden Abzweigdosen in der Decke oder Wand gesetzt. Heute höre ich immer öfter: „Keine Abzweigdosen mehr“ – die gesamte Verdrahtung soll in tiefen Unterputzdosen hinter Schaltern oder in Deckendosen untergebracht werden.
Meine Fragen zur Hausinstallation ohne Abzweigdosen:
Wird die gesamte Verdrahtung ausschließlich in der tiefen Unterputzdose hinter dem Schalter verdrahtet?
Oder wird die Hauptverteilung in der Deckendose (z. B. für Deckenleuchten) vorgenommen?
Wie löst Ihr das in der Praxis bei Neuinstallationen oder Sanierungen?
Hintergrund: Die VDE 0100-520 erlaubt prinzipiell beides, aber keine Abzweigdosen bedeutet mehr Platzbedarf in den Gerätedosen – besonders bei tiefen Unterputzdosen (mind. 60 mm Tiefe empfohlen).
2. Stromstoßschalter in tiefen Unterputzdosen – Erfahrungen?
Ein Kollege nutzt für seine Elektroinstallation direkt Stromstoßschalter in tiefen Schalterdosen – z. B. den Eltako Stromstoss-Schalter, ES61-UC (--> Preis und Verfügbarkeit anzeigen --> (Werbung) (Stromstoßschalter, universell steuerbar, 230 V AC/DC).
Meine Fragen zu Stromstoßschaltern in Unterputzdosen:
Wie sieht es mit der Wärmeentwicklung bei Stromstoßschaltern in der Schalterdose aus?
Welche alternativen Stromstoßschalter für die Hausinstallation nutzt Ihr (z. B. Eltako, Theben, Busch-Jäger, Gira)?
Meine Anforderung: Ich möchte mehrere Lichtkreise in der Hausinstallation zentral schalten können – daher ein Stromstoßschalter als platzsparende Lösung in der Unterputzdose.
Wie sind eure Erfahrungen und welche Typen nutzt Ihr?
Viele Grüße,
trumpi
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Strippendomteur
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Re: Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
An einem 3. April hört sich das wie eine Testfrage oder verspäteter Aprilscherz an! Hast du wohl noch nie im Handwerk eine E-Installation in einem Wohngebäude gemacht?Wird die gesamte Verdrahtung ausschließlich in der tiefen Unterputzdose hinter dem Schalter verdrahtet?
Oder wird die Hauptverteilung in der Deckendose (z. B. für Deckenleuchten) vorgenommen?
Wie löst Ihr das in der Praxis bei Neuinstallationen oder Sanierungen?
Eine Hauptverteilung gibt es in einer Wohnung nur 1x Mal, aber ganz sicher nicht in der Deckendose!
Gelöst wird das durch eine Ausbildung und Berufserfahrung, wer beides nicht hat sollte sich darum kümmern oder es einem Befähigten übergeben.
Seit wann werden denn noch Verteilerdosen installiert, das liegt doch schon Jahrzehnte zurück!
Kabel und Leitungen werden in die Schalter oder Steckdosen direkt von UV geführt, und vor dort weiter zum Lampenanschluss oder zur nächsten Steck- oder Schalterdose. Noch dazu sind solche Arbeiten nur durch ausgebildete und befähigte Fachkräfte zulässig, weil es dabei um noch mehr Sachen als nur die Stellen der Verbindungen geht.
Ein E-Installateur braucht dazu auch keine VDE oder andere Norm, und mehr Platz braucht man auch nicht, weil mit Verteilerdosen braucht man mehr Material mehr Zeit mehr Dokumentation und damit alles sinnlosen Aufwand.
Zum 2. Teil der Praxisfragen
Bei zentraler Schaltung wird es wohl nicht in der UP-Dose gehen, da passt max. nur 1x Eltako rein, und zulässig wäre das auch nicht, weil zig verschiedene Stromkreise alle in einer UP-Dose sind nicht zulässig und auch nicht machbar, weder platzmäßig noch logisch.Meine Anforderung: Ich möchte mehrere Lichtkreise in der Hausinstallation zentral schalten können – daher ein Stromstoßschalter als platzsparende Lösung in der Unterputzdose.
Wie sind eure Erfahrungen und welche Typen nutzt Ihr?
Wenn man das so liest fragt man sich was du bisher so gemacht hast oder beruflich machst.
Zentrale Steuerung heißt nicht umsonst zentral, also dann in der UV oder eben nicht zentral. Eine Möglichkeit wäre noch, nur müsstest du da selber drauf kommen, was ich aber bezweifle, dass die Eltakos zwar dezentral direkt am Schaltort des Verbraucher sitzen, aber über eine extra Zuleitung zu diesem gesteuert werden, was aber einen Mehraufwand an Verkabelung bedeutet.
Im Prinzip wäre das dann aber schon in Richtung Homeautomatisierung oder Homematic, was man schon lange über Bus-Systeme und intelligente Vernetzung macht. Anderen falls wären klassisch die ganzen Aktoren in die UV oder HV, die Sensoren oder Schalter dann an den Ort der dafür die Ausführung vorsieht, wie den Raum, und von da dann eine Leitung zur UV / HV als Steuerleitung, und noch eine Leitung von dort aus der UV als Laststromkreis vom Aktor zur Last Lampe / Stellglied / Steckdose.
Erfahrungen muß jeder selber sammeln, jedes Projekt ist anders, bei mehr als 3x Eltakos im Haus nimmt man aber eher nicht mehr sowas einzeln, es sei denn das Haus ist groß und weitläufig, und es gibt mehrere UV. Als Eli lernt man doch sowas entweder in der BA oder in der Praxis.
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Trumpi
- Laie

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Re: Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
Hallo Strippendomteur,
vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Es tut mir leid, wenn meine Fragen unklar formuliert waren; ich bin hier, um dazuzulernen.
Meine Frage zur "Hauptverteilung in der Deckendose" bezog sich auf die Verteilung innerhalb eines Stromkreises für Leuchten, nicht auf die zentrale Hauptverteilung im Haus. Ich wollte wissen, wo die Leitungen von Schaltern/Zuleitungen zur Leuchte verbunden werden, wenn keine Abzweigdosen genutzt werden.
Bezüglich der Stromstoßschalter meinte ich eine zentrale *Steuerung* mehrerer Lichtkreise. Dein Hinweis auf Bus-Systeme oder Aktoren im UV ist dafür sehr wertvoll.
Viele Grüße,
trumpi
vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Es tut mir leid, wenn meine Fragen unklar formuliert waren; ich bin hier, um dazuzulernen.
Meine Frage zur "Hauptverteilung in der Deckendose" bezog sich auf die Verteilung innerhalb eines Stromkreises für Leuchten, nicht auf die zentrale Hauptverteilung im Haus. Ich wollte wissen, wo die Leitungen von Schaltern/Zuleitungen zur Leuchte verbunden werden, wenn keine Abzweigdosen genutzt werden.
Bezüglich der Stromstoßschalter meinte ich eine zentrale *Steuerung* mehrerer Lichtkreise. Dein Hinweis auf Bus-Systeme oder Aktoren im UV ist dafür sehr wertvoll.
Viele Grüße,
trumpi
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Strippendomteur
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Re: Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
Die Antwort wusstest du doch schon beim 1. Posting als der Fragestellung, und mit etwas Überlegen oder in den Normen kommt man selber drauf, dass man niemals einen Schalt- oder Verdrahtungspunkt an einer so schlecht zugänglichen Stelle installiert.Meine Frage zur "Hauptverteilung in der Deckendose" bezog sich auf die Verteilung innerhalb eines Stromkreises für Leuchten, nicht auf die zentrale Hauptverteilung im Haus. Ich wollte wissen, wo die Leitungen von Schaltern/Zuleitungen zur Leuchte verbunden werden, wenn keine Abzweigdosen genutzt werden.
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Trumpi
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Re: Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
Hallo Strippendomteur,
danke für deine ehrliche Antwort. Meine Fragen kommen daher, dass ich mich in älteren Installationen besser auskenne und moderne Praktiken lernen möchte.
Mit "Hauptverteilung in der Deckendose" meinte ich die Bündelung der Leitungen für einen Raum, nicht die zentrale Hausverteilung. Deine Erklärung zur direkten Führung von der UV zu Schaltern/Steckdosen und von dort weiter ist hilfreich.
Zu den Stromstoßschaltern: Ich wollte nur mehrere Lichtkreise *eines Raumes* von einem Punkt aus schalten, nicht das ganze Haus aus einer UP-Dose.
Die Anregung bezüglich UV oder Homeautomatisierung finde ich spannend. Gibt es hier bevorzugte Systeme oder Ansätze für eine solche Raumsteuerung, die du empfehlen würdest?
danke für deine ehrliche Antwort. Meine Fragen kommen daher, dass ich mich in älteren Installationen besser auskenne und moderne Praktiken lernen möchte.
Mit "Hauptverteilung in der Deckendose" meinte ich die Bündelung der Leitungen für einen Raum, nicht die zentrale Hausverteilung. Deine Erklärung zur direkten Führung von der UV zu Schaltern/Steckdosen und von dort weiter ist hilfreich.
Zu den Stromstoßschaltern: Ich wollte nur mehrere Lichtkreise *eines Raumes* von einem Punkt aus schalten, nicht das ganze Haus aus einer UP-Dose.
Die Anregung bezüglich UV oder Homeautomatisierung finde ich spannend. Gibt es hier bevorzugte Systeme oder Ansätze für eine solche Raumsteuerung, die du empfehlen würdest?
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Strippendomteur
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Re: Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
So so, mehrere Lichtkreise in einem Raum, ist das ein so großer Raum oder nicht mehr privat, weil sowas hört man nicht so oft, dass es in einem Raum mehrere Lichtkreise und noch dazu alle mit Eltako gäbe, einfache Lichtschalter reichen wohl nicht mehr aus? Oder soll da was zentral ohne die herkömmlichen Schalter UP an der Wand passieren, wie an einem Terminal oder per PC / Konsole?... mehrere Lichtkreise *eines Raumes* von einem Punkt aus schalten,
In einer alten Hausinstallation sich auszukennen ist nichts anderes als sich das angesehen und vllt. verstanden zu haben, denn so alt bist du sicher noch nicht? Den Aufwand von Früher gibt es heute nicht mehr, der hatte keine Vorteile nur mehr Material und Kosten und Fehlerquellen.
Zu dem anderen Thema bzgl. Homematic gibt es dazu andere Foren, wo man sich dazu Rat holen kann, man müsste aber erstmal das Konzept verstehen oder seiner eigenen Ansprüche klar werden.
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Trumpi
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Re: Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
Hallo Strippendomteur,
danke für deine Rückmeldung. Die Idee mit den mehreren Lichtkreisen im Raum ist für flexiblere Lichtstimmungen gedacht, wie etwa Deckenlicht und Ambientebeleuchtung im Wohnzimmer. Ein zentraler Punkt wäre dann für Szenen oder das "Alles Aus", zusätzlich zu den lokalen Schaltern – also rein privat.
Mein Interesse an modernen Praktiken rührt ja gerade daher, alte Methoden zu verstehen, aber die heutigen Vorteile nutzen zu wollen.
Bei der Homeautomation bin ich deiner Meinung, dass man ein Konzept braucht. Ich frage ja auch nach bewährten Ansätzen oder Systemen für die Raumsteuerung, um einen guten Startpunkt zu finden.
danke für deine Rückmeldung. Die Idee mit den mehreren Lichtkreisen im Raum ist für flexiblere Lichtstimmungen gedacht, wie etwa Deckenlicht und Ambientebeleuchtung im Wohnzimmer. Ein zentraler Punkt wäre dann für Szenen oder das "Alles Aus", zusätzlich zu den lokalen Schaltern – also rein privat.
Mein Interesse an modernen Praktiken rührt ja gerade daher, alte Methoden zu verstehen, aber die heutigen Vorteile nutzen zu wollen.
Bei der Homeautomation bin ich deiner Meinung, dass man ein Konzept braucht. Ich frage ja auch nach bewährten Ansätzen oder Systemen für die Raumsteuerung, um einen guten Startpunkt zu finden.
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Strippendomteur
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Re: Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
Bei einer manuellen Lichtsteuerung nur für einen Raum und dann direkt vor Ort lohnt sich eine Überlegung zur Homeautomation eigentlich nicht, es wird ja sicherlich direkt alles gesteuert bei persönlicher Anwesenheit.
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Trumpi
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Re: Hausinstallation heute: keine Abzweigdosen und UP Stromstoßschalter
Ja es wird alles direkt gesteuert.
Ich werde mir nochmal neu überlegen wie ich das ganze aufbaue, vielleicht doch ganz einfach
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