Hallo zusammen,
bei der Installation einer PV-Anlage werden die String Leitungen, am Gebäudeeintritt, auf einen DC Überspannungsschutz geführt. Die nun geschützten Leitungen werden dann zum Wechselrichter verlegt. Darf der Potentialausgleichsleiter im gleichen Kabelkanal mitgeführt und dann auf die Haupterdungsschiene aufgelegt werden? Werden im Falle einer Überspannung dann nicht wieder hohe Spannungen in die geschützten Leiter eingekoppelt?
Überspannungsschutz - Verlegung Potentialausgleichsleiter
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Zur Ausführung elektrotechnischer Arbeiten wird ausdrücklich empfohlen, einen Fachmann zu beauftragen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die jeweils geltenden Vorschriften nach DIN VDE eingehalten werden.
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-Joe-
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Re: Überspannungsschutz - Verlegung Potentialausgleichsleiter
Hi,
von welchem Fehlerfall gehst du aus? Deine Potentialausgleichsleitung ist ja wie der Name schon sagt um unerwünschte Potentiale abzuleiten.
Was du meinst ist dann eher in Richtung Überspannungsschutz bzw. Blitzschutz oder?
Ich denke nicht, dass die Potentialausgleichsleitung groß Spannung auf deine DC Leitung induzeiren wird.
von welchem Fehlerfall gehst du aus? Deine Potentialausgleichsleitung ist ja wie der Name schon sagt um unerwünschte Potentiale abzuleiten.
Was du meinst ist dann eher in Richtung Überspannungsschutz bzw. Blitzschutz oder?
Ich denke nicht, dass die Potentialausgleichsleitung groß Spannung auf deine DC Leitung induzeiren wird.
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Dipol
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Re: Überspannungsschutz - Verlegung Potentialausgleichsleiter
Hier liegen offenkundig falsche Vorstellungen über die Stromverteilung und Potentiale nach den SPDs vor. Wenn es zu Blitzstromeinkopplungen kommt, erzeugen die SPDs einen temporären Kurzschluss und stellen damit zwischen den DC-Leitungen und dem Schutzpotentialausgleichsleiter gleiches Potential her.MichaelH hat geschrieben: bei der Installation einer PV-Anlage werden die String Leitungen, am Gebäudeeintritt, auf einen DC Überspannungsschutz geführt. Die nun geschützten Leitungen werden dann zum Wechselrichter verlegt.
Wenn alle Leiter gleiches Potential haben, ist der Abstand zueinander unerheblich, die Potentialdifferenz gegen andere Leiter wird durch die SPDs nicht beseitigt.MichaelH hat geschrieben: Darf der Potentialausgleichsleiter im gleichen Kabelkanal mitgeführt und dann auf die Haupterdungsschiene aufgelegt werden? Werden im Falle einer Überspannung dann nicht wieder hohe Spannungen in die geschützten Leiter eingekoppelt?
Was den Abstand von Funktionserdungs- oder Potentialausgleichsleitern zu DC- oder AC-Leitungen angeht, sollte man als installierende Elektrofachkraft doch die hierfür primär maßgeblichen Normen DIN VDE 0100-712 und DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3), Bb. 5, kennen. In beiden Regelwerken ist zur Vermeidung induktiver Blitzstromeinkopplungen aus Naheinschlägen eine möglichst abstandslose Verlegung definitiv gefordert.
Re: Überspannungsschutz - Verlegung Potentialausgleichsleiter
Hallo Dipol, danke für die ausführliche Antwort und die damit verbundene Erklärung. Trotz deiner Verwunderung sind mir, ehrlicherweise, diese Normen nicht geläufig; was sich jedoch noch ändern kann....
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Dipol
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Re: Überspannungsschutz - Verlegung Potentialausgleichsleiter
Augen auf bei der Berufswahl!MichaelH hat geschrieben:Trotz deiner Verwunderung sind mir, ehrlicherweise, diese Normen nicht geläufig; was sich jedoch noch ändern kann....
Als Nicht-Starkstromer kann ich es nicht begreifen, wie man als Elektromeister seiner Verantwortung ohne Auswahlabo für das Elektrotechniker-Handwerk nachkommen kann. Lt. b.v.s kann nur noch jeder 5. konzessionierte Betrieb das auch vetragstreu vorweisen, der Rest hat seine Unterschrift "vergessen".