Hallo zusammen,
mein Kunde möchte, dass ich eine eigene Schaltung entwerfe, um einen potenzialfreien Kontakt zu messen – also festzustellen, ob ein Relais geschlossen oder offen ist. Nun stellt sich die Frage, ob mein Messkreislauf zyklisch die Polarität wechseln sollte, also einmal mit fester Zuordnung von SIG+ und SIG- messen und anschließend mit vertauschten Signalen, oder ob es normgerecht ist, eine feste SIG+ und SIG- Zuordnung beizubehalten.
Diese Frage ist für mich relevant, da eine feste Zuordnung von SIG+ und SIG- die Schaltung erheblich einfacher und kostengünstiger machen würde.
Ich bin kein Elektriker und habe wenig Erfahrung mit der Verdrahtung in Schaltschränken und DIN-Schienen. Daher suche ich nach einer klaren Definition oder Normvorgabe dazu, ob die Messrichtung (Polarität von SIG+ und SIG-) in solchen Anwendungen gewechselt werden muss oder konstant bleiben kann.
Gibt es eine Vorgabe in der IEC 61131-2 oder einer anderen relevanten Norm, ob SIG+ und SIG- zyklisch gewechselt werden müssen? Oder bleibt die Polarität in der Praxis stets fest, um eine eindeutige Signalreferenz zu gewährleisten? Falls ein Polaritätswechsel notwendig ist, gibt es offizielle Bezeichnungen oder empfohlene Methoden zur Umsetzung?
Ich bin mir nicht sicher ob jemand potential freie schalter baut mit halbleitern wo nur eine richtung geht. Also wenn jemand es dann fasch verdrahtet ob sich das halbleiter gerät dann wie eine diode verhalten würde und die messung nicht funktioniert. ODer ob das vielleicht nie der fall sein wird und ich meine mess signale nicht wechseln muss.
Bidirektionale messung nötig bei potentialfreiem messen von einem schalter?
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Zur Ausführung elektrotechnischer Arbeiten wird ausdrücklich empfohlen einen Fachmann zu beauftragen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die jeweils geltenden Vorschriften nach DIN VDE eingehalten werden.
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merry_harry
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Re: Bidirektionale messung nötig bei potentialfreiem messen von einem schalter?
Hallo merry_harry,
keine Sorge, das ist eine berechtigte Frage, wenn man nicht täglich damit zu tun hat!
Für die Messung eines einfachen potenzialfreien Kontakts, wie z.B. eines Relais, ist es in der Regel **nicht notwendig**, die Polarität zyklisch zu wechseln. Eine feste Zuordnung von SIG+ und SIG- ist absolut üblich und normgerecht, auch wenn ich dir jetzt keine spezifische Normstelle nennen kann, die das *verbietet* oder *vorschreibt*. Es ist einfach der Standard in der Praxis.
Dein Bedenken wegen Halbleitern ist gut gedacht, aber bei einem echten "potenzialfreien Kontakt" (also einem mechanischen Schalter oder Relaiskontakt) handelt es sich um einen rein passiven Widerstand – da spielt die Polarität keine Rolle. Wenn dein "potenzialfreier Schalter" intern doch Halbleiter enthält, die nur in eine Richtung durchschalten, dann wäre das eher ein aktiver Ausgang (z.B. NPN/PNP Transistor), für den dann die korrekte Polarität *wichtig* wäre. Aber bei einem *Kontakt* ist das unkritisch.
Bleib bei der festen Polarität, das vereinfacht alles und ist der Standard!
keine Sorge, das ist eine berechtigte Frage, wenn man nicht täglich damit zu tun hat!
Für die Messung eines einfachen potenzialfreien Kontakts, wie z.B. eines Relais, ist es in der Regel **nicht notwendig**, die Polarität zyklisch zu wechseln. Eine feste Zuordnung von SIG+ und SIG- ist absolut üblich und normgerecht, auch wenn ich dir jetzt keine spezifische Normstelle nennen kann, die das *verbietet* oder *vorschreibt*. Es ist einfach der Standard in der Praxis.
Dein Bedenken wegen Halbleitern ist gut gedacht, aber bei einem echten "potenzialfreien Kontakt" (also einem mechanischen Schalter oder Relaiskontakt) handelt es sich um einen rein passiven Widerstand – da spielt die Polarität keine Rolle. Wenn dein "potenzialfreier Schalter" intern doch Halbleiter enthält, die nur in eine Richtung durchschalten, dann wäre das eher ein aktiver Ausgang (z.B. NPN/PNP Transistor), für den dann die korrekte Polarität *wichtig* wäre. Aber bei einem *Kontakt* ist das unkritisch.
Bleib bei der festen Polarität, das vereinfacht alles und ist der Standard!