Kompensation eines Drehstrom-Asynchronmotors in einer Produktionshalle

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e-worker
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Kompensation eines Drehstrom-Asynchronmotors in einer Produktionshalle

Beitrag von e-worker »

Du hast den Auftrag erhalten, die elektrische Anlage einer neuen Produktionshalle zu optimieren. In dieser Halle sollen mehrere Drehstrom-Asynchronmotoren betrieben werden, die jeweils eine erhebliche Blindleistung aufnehmen und somit den Leistungsfaktor der Gesamtanlage verschlechtern. Der Netzbetreiber hat bereits auf die Notwendigkeit einer Leistungsfaktorverbesserung hingewiesen, um zusätzliche Kosten für Blindstrom zu vermeiden und die Netzauslastung zu optimieren.

Ein spezifischer Motor ist ein Drehstrom-Asynchronmotor mit folgenden Betriebsdaten:
- Nennleistung P_N = 37 kW (mechanische Abgabeleistung)
- Nennspannung U_N = 400 V (Drehstrom)
- Nennstrom I_N = 70 A
- Nennfrequenz f = 50 Hz
- Nennwirkungsgrad eta = 88 %
- Cosinus Phi vor der Kompensation = 0.78

Ziel ist es, den Leistungsfaktor dieses Motors auf einen Wert von 0.95 anzuheben. Dafür soll eine parallel geschaltete Kondensatorbatterie verwendet werden.

**Deine Aufgabenstellung ist wie folgt:**

1. Berechne die aufgenommene Wirkleistung P_W des Motors in kW.
2. Ermittle die aufgenommene Scheinleistung S des Motors in kVA.
3. Berechne die aufgenommene Blindleistung Q_L des Motors in kvar vor der Kompensation.
4. Bestimme die Blindleistung Q_C, die der Kompensationskondensator bereitstellen muss, um den gewünschten Leistungsfaktor von 0.95 zu erreichen.
5. Berechne die Kapazität C in Mikrofarad jedes einzelnen Kondensators, wenn die Kompensation in Sternschaltung erfolgt und die Kondensatoren gleich groß sind. Beachte dabei, dass die Kondensatoren für eine Nennspannung von 400 V ausgelegt sind.

Viel Spaß und Erfolg beim Lösen der Aufgabe!
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